Michael A. PoloczekFriedhofseminare

In Entwicklung · digitale Grundlagen

Den Friedhof als Ganzes sehen.

Eine digitale Übersichtskarte macht Flächen, Wege, Gebäude und Strukturen sichtbar – als belastbare Grundlage für Planung, Verwaltung und die langfristige Entwicklung eines Friedhofs.

Ansatz kennenlernen

Vom gewachsenen Plan zur gemeinsamen Arbeitsgrundlage.

Viele Friedhöfe arbeiten mit handgezeichneten, gescannten oder über Jahre ergänzten Plänen. Sie sind wertvoll – aber für Veränderungen oft schwer nutzbar und kaum fortschreibbar.

Die digitale Friedhofskarte schafft zunächst Orientierung: Wie sind Flächen gegliedert? Wo verlaufen Wege, Grenzen und Zugänge? Welche Bereiche prägen den Ort? So werden Gespräche über Pflege, Nutzung, Gestaltung und Investitionen konkreter – gerade auch dort, wo keine große eigene GIS-Abteilung vorhanden ist.

Eine Karte, die mit dem Friedhof arbeiten kann.

Übersicht statt Suchmaske

Im Mittelpunkt stehen Struktur, Wege, Flächen und Entwicklungspotenziale – nicht die Suche nach einzelnen Grabstellen.

Schicht für Schicht verständlich

Öffentliche Geodaten, Luftbilder und vorhandenes Wissen werden zu einer klar lesbaren Kartenbasis zusammengeführt.

Nachvollziehbar und fortschreibbar

Die Karte bleibt ein bearbeitbarer Vektorplan. Herkunft der Daten und fachliche Ergänzungen bleiben sichtbar.

Ein pragmatischer Weg zur digitalen Übersicht.

  1. 01

    Ort abgrenzen

    Der Friedhof wird als räumlicher Bereich definiert – als Ausgangspunkt für eine Karte, die nur die wirklich relevante Umgebung umfasst.

  2. 02

    Vorhandenes nutzbar machen

    Öffentliche Geodaten und Luftbilder werden räumlich passend zusammengeführt; vorhandene Pläne und Ortswissen können später ergänzt werden.

  3. 03

    Fachlich prüfen und weiterentwickeln

    Die erste Karte ist kein fertiges Urteil, sondern eine Arbeitsgrundlage: Verantwortliche ergänzen, korrigieren und nutzen sie für die nächsten Schritte.

Eine verständliche Grundlage für Gespräche, Prioritäten und die nächsten Jahre.

  • Flächen und Wege im Zusammenhang betrachten
  • Veränderungen nachvollziehbar vorbereiten
  • Wissen aus Verwaltung und Praxis dauerhaft sichern
Gespräch aufnehmen